(daikyū)

amor infinito

Veröffentlicht in rausgefallen, teilweise gedichtet von daikyu am Februar 15, 2009

herrje, ich bin ganz neben mir; ausser mir & neben dir. wir: ein gefühls klavier, plötzlich unsre leben im spalier. ausgrichtet: eingetrichtert, erwidert , mehr kavalierart, eine neue verlierart, der spielmarkt der kleinen, die vergessene abart der reinen. die wehtut & angewidert in sich selbst einfährt um von neuem aufzuglühn wie phoenix. feuer: gottlos untertrieben dieses spiel baut auf träume. ja, nur deswegen ge und vererbt. mehr raum für schäume. dieses greifen hat die umarmung verfärbt, einer fernbedienung täuschend ähnlich. etwas ungewöhnlich, wie in haut geschrieben. unvermutet und unerwartet jemand lieben. fast selbstlos sich vergraben und den rest zu sich selbst einladen. tonart quer vertragen – leinen und laden los die schub um schub verstauben liessen im argen. was denn für sorgen, soll ich euch fragen ? morgen: phase 2 beginnt, verrinnt, besinnt & geerdet immernoch frei und gefährdet mit absinth dem grünen laster, im zasterlabyrinth. es kam nichts, fin, basta. hin und weg wenn ich sie sehe, innerlich verwehe und aufgelöst den moment verstehe: eins ist alles & alles eins. vergissmeinnicht im planetenunkraut, das es nie umhaut. das vorher vorlaut sich umschaut. in kurven trudelt unendlich lang, unbereist & gar nicht leise. blendend kreiseln endend
[ . . . stille . . . ]
zweisam eins. neben dir & mir: dunkelheit. wir fangen leises licht als nahrung für unsere sekunden. versinken trunken normal. vor dir wars schlimm, jetzt ist egal, weil immer. die sinnkrise vorbei, obwohl nicht frei im willens sinne, ein neubeginn, es zieht mich sehr noch woanders hin. ja fernweh, obwohl ich mich nach dir verzehre, dich verehrend wanderlust empfinden lehre. der endlichkeit ein schnippchen schlagen und für immer, keine dummen fragen, amor infinito sagen. meine himmel brennen für deinen sternenglanz, ein lauter feuertanz der seelenschatten, schweifen funkend den walzer der welt, der taghell erhellt. was uns taumelnd gefällt: die nacht wird zum tag, das strahlen heller unseres. blitz blauer frühling in den köpfen, durch augenschlüssellöcher blenden. bitte, ja, nie enden.

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polyverses

Veröffentlicht in neologismentest, rausgefallen von daikyu am Februar 13, 2009

genau heute in 35 tagen ist die zweijahresfrist um. darauf hatten sie ja alle gewartet, oder doch nicht. trotziges vorarbeiten, ja was für ein strebertum & was für ein leben. mit ihr hatte allerdings keiner gerechnet, ein gedankenlesender blonder engel. eine junge kindesmutter besten alters, im sternzeichen zwillinge geboren. wir nennen sie der einfachheit halber, liebevoll: „n„. herzlich willkommen in lakonia, wo wörter nicht die erste rolle spielen, fühlen – feel – feeling, cant stop the feeling.

vor zwei jahren etwa, da hat etwas aufgehört und etwas neues hat angefangen. ganz wertfrei, begann er erst sich selbst, seine umwelt zu schätzen und dann auch tatsächlich zu lieben. ein nicht zu unterschätzender redundanter rekursionsprozess. die boheme war tunlichst bedacht nicht aufzufallen. sie kannten alle die gigantischen wellen, vom gefühlstidenhub. all diese reizzunamis machten die zeit zum schlüssel dieser seltsamen büchse.

rückwirkend ist immer alles so einfach zu verstehen. „n“ ist dabei richtig laut gewesen, ich hab sie nicht gehört. „du, sagte sie, du kannst es nichtmehr hören, nichtwahr ?“ sprachlosigkeit, tränen aus wahrer freude, ein echtes yeah! & nähe, engumschlungen. zwei herzen schlagen, doch in einer brust, sinds vier zu zweit. 35 tage noch und dann erst recht, mit dem moment sein. rein jetzt & eins. in 35 tagen ist der point of no return endlich überschritten. sozusagen gänzlich ausgelitten. live life love gleichzeitig fühlen, zeichenlesendes urvertrauen.

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rund ex kurs

Veröffentlicht in rausgefallen, teilweise gedichtet von daikyu am Januar 29, 2009

sein verstand den er verlor als er glaubte ihn niemehr zu benötigen, kehrte plötzlich zurück. ha, die anderen hatten recht. leider verblassen die erinnerungen viel zu schnell dachte er im gleichen atemzug. langsam wieder der herr seiner sinne überschätzt der gute sich schonwieder. weisst du, dachte er zu sich selbst, nur was ich mir vorstellen kann, wird tatsächlich wahr und er meinte das wirklich so. ganz im ernst. immer wenn er im monolog zu sich selbst sprach, hatte er das gefühl, nicht zu lügen & ganz sicher nicht falsch verstanden zu werden. „du gehst immer nur von dir aus, du setzt zu viel voraus – sie verstehen dich nicht“ das gab ihm noch mehr zu denken sodass gleichzeitig die vergangenheit wieder aufleben durfte und ihn beinahe erschlug. ganz laut wurde ihm bewusst das es so nicht weitergehen soll. diese wellen, das ab und auf, die fehlende konstante die gier nach neuem. die angst nur aus depression kraft zu schöpfen und blos deswegen überhaupt zu existieren. dies alles hatte schon vor langer zeit die existenzberechtigung verloren. er verstand sich einfach selbst nicht mehr. alles in klitzekleine teilchen zerteilt und falsch zusammengebaut ? nichtmehr nach hause finden ? sich im gedanken verlieren und konsequenterweise anzufangen endlich damit aufzuhören. das lügen und was ist schon wahr, war seins. sowie die hundert prozent dies nicht gibt und ewig nur sehr lange ist. der pfad der wörter, tröstet – es fällt wie laub zum boden, aufs papier. an ihm herunter, wie die vielen masken die nötig waren um die unzählbaren tode zu verscheiern. niemand wusste besser, wie man sich selbst verrückt macht. der nervenzusammenbruch war nur der anfang vom eigentlichen bruch mit sich selbst. der eid und die wenigen bröckchen die mutter dagelassen hatte sollten ihre verdiente anerkennung erhalten. der gedanke liess ihn langsam aber sicher nichtmehr in ruhe und er besann sich wieder zum wesentlichen, dem gegenteil seiner gedankenmuster. so wie er es schon sooft getan hatte. von vorne, again from start. zum ausgleich reaktion aggression – energie aktion, blos nicht rein was rausgehört und unerhört die ruhe stört. laut war ganz schnell leise, zurück zum anfang – der blick der greise, der himmel blitzblau wie die augen. der bogen entspannt. blos ein bisschen verrannt.

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alalalalal

Veröffentlicht in rausgefallen, teilweise gedichtet von daikyu am Januar 7, 2009

mit geflügelten worten,
die den mörtel, zwischen gesagtem erörtern. ah: die moral.

ich hau sie raus,
lass sie fliegen, geb denen ein flügel. ah: wie banal.

zerrocken, verrotten aus.
molemüle riesig. ah: gefühle genial.

ah: nochmal.
brutal.

neudenk

Veröffentlicht in rausgefallen von daikyu am Oktober 27, 2008

quer, dachte er.
und war es von nun an auch.

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kReisEl

Veröffentlicht in rausgefallen, teilweise gedichtet von daikyu am August 23, 2008

ganz kurz war wieder alles beim alten.
temporär phönix, back to the roots.
es war die eigenart der situation;
a moment to fall asleep within like a stone.
der aus macht, macht was es ausmacht.
all those years we crossed the line.
wie ein boomerang der längst verloren,
another life, fast forward. is now born.

wahnsinn, alles dreht sich im kreis.
a ball in the middle of nowhere a circle, 3d.
der raum morpht sich wie er will. voila overkill.
dreams living like skill is to be.
liebe aus pandoras büchse, grauzone irgendwie.
but hearts dont break, they just double like cells.
dir gefällts, der schmerz ist das wasser aus dem fels.
no serious, i dont hate anybody. i have an offer.

gedankenexkurse in wörtern fixiert.
a very flammable, impossibleness elixirt,
der bonze als kind fällt rein in den topf.
there was a drop, kick back, to the box.
wer nicht rockt dem steigt das sicher zu kopf.
and i, myself, i blame me, ways to smart.
auch eine seltsame eigenart. kontrovers.
sometimes we are lazy thinkers, drinkers, invers.

morphium vom volk, das ruhigstellt was nicht folgt.
addiction is another word for habit, folks.
zu beginn des selbe geruch wie immer am ende.
all senses blended, ended. again from scratch.
wie sysiphos im looping. but nowhere attached.
and free like the air, the wind and the will.
zurückfinden nach hause. ein normales ziel.
recursiv the insight is terribly clear,
phlegm is more often common than fear.

zug

Veröffentlicht in rausgefallen, teilweise gedichtet von daikyu am Juli 11, 2008

das leben stellt die gleise,
wie von einem zug der weichensteller.

entgleist
und ertrunken.

in der vielzahl versunken.
vergreist und unendlich vereist.

zu sterben um zu leben.
von vorne, der sonne entgegen.

sur le fil.

Veröffentlicht in rausgefallen von daikyu am Juni 26, 2008

dann ging die bombe hoch und niemand wusste mehr weiter, kein ausweg … geradezu explodiert kam ihr das sms in den sinn das geschrieben werden sollte. sms wurden garantiert nicht für sie erfunden. dieses grässliche zeug hatte auch ihren kommunikator blass aussehen lassen, völlig zuende korrespondiert. den anfang vergessen, den bitteren anfang. ein spiel von zarter blumiger bitterkeit, wie shiatsu schöner schmerz ist. zum spass meinte er seine existenzberechtigung gefunden zu haben, gleichzeitig sich tod zu wünschen als sterbender am bett einer sterbenden. die eine, zum achten mal und wieder daneben. die berühmte unendliche geschichte, im kreis herum bergauf bergab wie sysiphos. wenn ich das blos nicht alles geträumt hätte als ich 10 war immernoch und kaum reden konnte (immernoch) und träumte im traum soviele male den einen traum den ich nichtnicht zu erzählen wage, weil sie mit dem wunderding tatsächlich und vollen ernstes HALT! sofort aufs klo ging. kein problem mit körpern vielmehr mit geistern die sie riefen, mit nichten durchs nichts, auf dem faden. ariadne war mit eris tanzen, ein polka jenseits von gut und ekelhaft, sie hatte keine scheu sich zu präsentieren. AUS! geradezu verlockend dieser anfang, ein spiel der bewunderung. endlose unbekannte; leben. peinliches echo für garnichts. der versuch etwas geradezubiegen wie immer zerbrochen, wie der wasserspiegel der die brandung entflammt und den wechsel der elemente. verschachtelt, multipel und zu transparent um in ihr telefon zu passen. kein entschuldigung bitte, keine schuld. zu fest war der griff um ihren arm, wie um sein herz. bis immer am anfang, am ende bis dann. RAUS! sie ging, mit den wölfen heulen, finden. sich selbst und löschte, was nichtmehr verheilt. dem körper näher als dem geist, meine liebe spricht mit ihm. und durch ihn hindurch war wieder ich. sie schrie, betrunken, besoffen beinahe die kaputte dose an. red skull verleitet zu BAMMM! nicht schon wieder von vorne. wie zwei vögel den alltag umkreisend ein europatrip am wochenende, ein paar wochen DU. den anfang wiederfinden. endlich wieder nach hause gefunden. total versunken und wasser überall. willkommen im wasser.