amor infinito
herrje, ich bin ganz neben mir; ausser mir & neben dir. wir: ein gefühls klavier, plötzlich unsre leben im spalier. ausgrichtet: eingetrichtert, erwidert , mehr kavalierart, eine neue verlierart, der spielmarkt der kleinen, die vergessene abart der reinen. die wehtut & angewidert in sich selbst einfährt um von neuem aufzuglühn wie phoenix. feuer: gottlos untertrieben dieses spiel baut auf träume. ja, nur deswegen ge und vererbt. mehr raum für schäume. dieses greifen hat die umarmung verfärbt, einer fernbedienung täuschend ähnlich. etwas ungewöhnlich, wie in haut geschrieben. unvermutet und unerwartet jemand lieben. fast selbstlos sich vergraben und den rest zu sich selbst einladen. tonart quer vertragen – leinen und laden los die schub um schub verstauben liessen im argen. was denn für sorgen, soll ich euch fragen ? morgen: phase 2 beginnt, verrinnt, besinnt & geerdet immernoch frei und gefährdet mit absinth dem grünen laster, im zasterlabyrinth. es kam nichts, fin, basta. hin und weg wenn ich sie sehe, innerlich verwehe und aufgelöst den moment verstehe: eins ist alles & alles eins. vergissmeinnicht im planetenunkraut, das es nie umhaut. das vorher vorlaut sich umschaut. in kurven trudelt unendlich lang, unbereist & gar nicht leise. blendend kreiseln endend
[ . . . stille . . . ]
zweisam eins. neben dir & mir: dunkelheit. wir fangen leises licht als nahrung für unsere sekunden. versinken trunken normal. vor dir wars schlimm, jetzt ist egal, weil immer. die sinnkrise vorbei, obwohl nicht frei im willens sinne, ein neubeginn, es zieht mich sehr noch woanders hin. ja fernweh, obwohl ich mich nach dir verzehre, dich verehrend wanderlust empfinden lehre. der endlichkeit ein schnippchen schlagen und für immer, keine dummen fragen, amor infinito sagen. meine himmel brennen für deinen sternenglanz, ein lauter feuertanz der seelenschatten, schweifen funkend den walzer der welt, der taghell erhellt. was uns taumelnd gefällt: die nacht wird zum tag, das strahlen heller unseres. blitz blauer frühling in den köpfen, durch augenschlüssellöcher blenden. bitte, ja, nie enden.
rund ex kurs
sein verstand den er verlor als er glaubte ihn niemehr zu benötigen, kehrte plötzlich zurück. ha, die anderen hatten recht. leider verblassen die erinnerungen viel zu schnell dachte er im gleichen atemzug. langsam wieder der herr seiner sinne überschätzt der gute sich schonwieder. weisst du, dachte er zu sich selbst, nur was ich mir vorstellen kann, wird tatsächlich wahr und er meinte das wirklich so. ganz im ernst. immer wenn er im monolog zu sich selbst sprach, hatte er das gefühl, nicht zu lügen & ganz sicher nicht falsch verstanden zu werden. „du gehst immer nur von dir aus, du setzt zu viel voraus – sie verstehen dich nicht“ das gab ihm noch mehr zu denken sodass gleichzeitig die vergangenheit wieder aufleben durfte und ihn beinahe erschlug. ganz laut wurde ihm bewusst das es so nicht weitergehen soll. diese wellen, das ab und auf, die fehlende konstante die gier nach neuem. die angst nur aus depression kraft zu schöpfen und blos deswegen überhaupt zu existieren. dies alles hatte schon vor langer zeit die existenzberechtigung verloren. er verstand sich einfach selbst nicht mehr. alles in klitzekleine teilchen zerteilt und falsch zusammengebaut ? nichtmehr nach hause finden ? sich im gedanken verlieren und konsequenterweise anzufangen endlich damit aufzuhören. das lügen und was ist schon wahr, war seins. sowie die hundert prozent dies nicht gibt und ewig nur sehr lange ist. der pfad der wörter, tröstet – es fällt wie laub zum boden, aufs papier. an ihm herunter, wie die vielen masken die nötig waren um die unzählbaren tode zu verscheiern. niemand wusste besser, wie man sich selbst verrückt macht. der nervenzusammenbruch war nur der anfang vom eigentlichen bruch mit sich selbst. der eid und die wenigen bröckchen die mutter dagelassen hatte sollten ihre verdiente anerkennung erhalten. der gedanke liess ihn langsam aber sicher nichtmehr in ruhe und er besann sich wieder zum wesentlichen, dem gegenteil seiner gedankenmuster. so wie er es schon sooft getan hatte. von vorne, again from start. zum ausgleich reaktion aggression – energie aktion, blos nicht rein was rausgehört und unerhört die ruhe stört. laut war ganz schnell leise, zurück zum anfang – der blick der greise, der himmel blitzblau wie die augen. der bogen entspannt. blos ein bisschen verrannt.
alalalalal
mit geflügelten worten,
die den mörtel, zwischen gesagtem erörtern. ah: die moral.
ich hau sie raus,
lass sie fliegen, geb denen ein flügel. ah: wie banal.
zerrocken, verrotten aus.
molemüle riesig. ah: gefühle genial.
ah: nochmal.
brutal.
kReisEl
ganz kurz war wieder alles beim alten.
temporär phönix, back to the roots.
es war die eigenart der situation;
a moment to fall asleep within like a stone.
der aus macht, macht was es ausmacht.
all those years we crossed the line.
wie ein boomerang der längst verloren,
another life, fast forward. is now born.
wahnsinn, alles dreht sich im kreis.
a ball in the middle of nowhere a circle, 3d.
der raum morpht sich wie er will. voila overkill.
dreams living like skill is to be.
liebe aus pandoras büchse, grauzone irgendwie.
but hearts dont break, they just double like cells.
dir gefällts, der schmerz ist das wasser aus dem fels.
no serious, i dont hate anybody. i have an offer.
gedankenexkurse in wörtern fixiert.
a very flammable, impossibleness elixirt,
der bonze als kind fällt rein in den topf.
there was a drop, kick back, to the box.
wer nicht rockt dem steigt das sicher zu kopf.
and i, myself, i blame me, ways to smart.
auch eine seltsame eigenart. kontrovers.
sometimes we are lazy thinkers, drinkers, invers.
morphium vom volk, das ruhigstellt was nicht folgt.
addiction is another word for habit, folks.
zu beginn des selbe geruch wie immer am ende.
all senses blended, ended. again from scratch.
wie sysiphos im looping. but nowhere attached.
and free like the air, the wind and the will.
zurückfinden nach hause. ein normales ziel.
recursiv the insight is terribly clear,
phlegm is more often common than fear.
zug
das leben stellt die gleise,
wie von einem zug der weichensteller.
entgleist
und ertrunken.
in der vielzahl versunken.
vergreist und unendlich vereist.
zu sterben um zu leben.
von vorne, der sonne entgegen.
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